Liebe K. - Ich liebe dich. Grüße! Dein Leben

Veröffentlicht am 10. Februar 2024 um 20:44

Gestern habe ich damit begonnen, mein Leben zu ändern.  Mit Gewohnheiten zu brechen. Das klingt groß, fängt aber ganz harmlos an. Warum? Weil ich das Gefühl habe, dass alles nur noch Reiz - Reaktion ist und mein Leben automatisch abläuft. Wie auf Gleisen. Aus neurologischer Sicht ist das auch nützlich, weil sich mein Gehirn dann im Energiesparmodus befindet. Dann hat es mehr davon für seine täglichen Aufgaben. -  Mehr aber auch nicht. Ich aber möchte Lebendigkeit in meinem Tag. Ich möchte dieses prickelnde Gefühl von Freude. - Und es ist so einfach!

Beim Schreiben gerade habe ich bereits ein neues Wort gelernt. Habit-Tracking. Wieder so ein Anglizismus, aber, na gut. Anderes Thema. Gewohnheiten aufspüren könnten wir sagen. Schreib dir einfach ein paar von deinen Automatismen auf. Du beobachtest dich mal einen Tag lang genauer - etwas Bewusstsein kann auf keinen Fall schaden - und  dann suchst du dir einige raus. 

Ich habe folgende Habits (nicht rabbit) ausgesucht (ich wollte mich nicht sofort überfordern - Kaffee ist auch ein anderes Thema):

1. In kurzen Momenten NICHT das Handy genommen, sondern statt dessen bewusst tief geatmet und mir etwas Schönes in der Umgebung gesucht. Dabei habe ich mir den Gedanken erlaubt, wie schön das Leben doch ist.

oder

2. Ich habe mir mal besser zugehört und in Momenten, wenn mein innerer Kritiker wieder zuschlagen wollte, um mir mitzuteilen, ich sei unfähig, zu langsam, zu irgendwas - weil man es diesem Teil ja sowieso nicht recht machen kann - dann habe mir kingkong-mäßig auf die Brust geklopft und mir entweder Mut zugesprochen habe ("Du schaffst das") oder mich bei mir bedankt habe, dass ich schon so weit gekommen bin, so viele Dinge bereits getan habe und - ganz wichtig - ich schließlich selbst bestimme, was ich über mich denken möchte. Und ich möchte mitfühlend mit mir sein.

oder ein letztes Beispiel:

3. Sei unberechenbar! Menschen sind unfreundlich oder aggressiv? - Also lächle ich sie jetzt an. Stelle mir vor, dass ich aus meinem unsichtbaren Zauberhorn etwas Glitzer über dieses Wesen streue. So bitte. Mir geht´s dann auf jeden Fall besser.

Zu guter Letzt , sage ich jetzt auch morgens laut: "Hallo mein Leben, ich liebe dich. Deine K. ". Und es antwortet mir: Hallo K., ich liebe dich auch. Dein Leben". 

 

 

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